Friedenstauben für Crescentia

Waldpark / Dienhausen – Nachdem das Konzert schon zwei mal wegen schlechten Wetters verschoben werden musste, konnte sich nun endlich ein lange gehegter Wunsch des Denklinger Fliesenlegermeisters Matthäus Unsin erfüllen. Von dem Landsberger Gospelchor the sweet60s vorgetragene, weltbekannte Gospelsongs verwandelten den von Unsinn erschaffenen und mit vielen christlichen Symbolen kunstvoll ausgestalteten Waldpark in einen klingenden Pilgerort der Besinnung.

Genau an diesem magischen Ort hatte der Chor während des Corona Lockdowns einige seiner wöchentlichen Proben abhalten dürfen. Dafür bedankten sich die Chormitglieder nun mit diesem Konzert beim „Hias“, wie er allgemein genannt wird.

Unsin hatte 1983 nach der Geburt seines kaum lebensfähigen Sohnes Daniel ein Gelübde abgelegt und nach dessen erfolgreicher Operation 1990 überglücklich mit dem Bau der Kapelle und des beschaulichen Waldparks in der Nähe von Denklingen begonnen. Das kunstvolle kleine Gotteshaus widmete er der ersten deutschen Heiligen des 21. Jahrhunderts: der Kaufbeurer Ordensfrau Maria Crescentia Höß. Seither hat sich die idyllische Stätte mit einem von Künstlerhand geschaffenen 300 Meter langen Kreuzweg und imposanten kirchlichen Symbolen zum beliebten Ausflugsziel für innere Einkehr in der Region entwickelt. 

Diese christliche Initiative sowohl klangvoll als auch finanziell zu unterstützen, hatten sich laut Chorleiter Michael Armann the sweet 60s mit ihrem gut einstündigen Auftritt vorgenommen. Der Chor berührte mit weltbekannten Songs wie Hallelujah, Oh Freedom und Gospelklassikern wie Go down Moses und Deep River die Zuhörer. 

Höhepunkt des unter dem Motto „Friedenstauben für Crescentia“ stehenden Gospelkonzerts waren für den Konzertabend organisierte 20 weiße Tauben, die über der Waldlichtung unter dem begeisterten Applaus der gut 250 Zuschauer ihre Runden drehten und sich anschließend auf den Händen und Köpfen der beglückten Chormitglieder niederließen.

Ein Teil der großzügigen Spenden kommt sozialen Projekten von Matthäus Unsin zu Gute. 

Fotos: Cristian Rudnik, Pit Hinze, Dagmar Negele

 

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